Hefezopf für die SPD-Senioren als Symbol und sinnfälliges Beispiel, wie sich Ursula Keck das Miteinander als Oberbügermeisterin Kornwestheims vorstellt: geschickt verflochten. (Foto: Kuttig) Eine klare und deutliche Botschaft hatte Ursula Keck, Bezirksvorsteherin in Stuttgart-Mühlhausen und Kandidatin um den Kornwestheimer OB-Sessel, den Kornwestheimer SPD-Senioren mitgebracht: Als Oberbürgermeisterin wird sie sich konsequent für ein gemeinsames Miteinander einsetzen, für Integration und für den Dialog untereinander.
Ihr klares Ziel sei, die Separierung gesellschaftlicher Gruppen soweit als möglich aufzubrechen, Förderung heisse eben nicht, daß jeder einen Raum für sich reklamieren kann. Erst wenn die Kommune zur Heimat für alle werde, zum Zuhause, wenn alle miteinander lebten, sich begegneten, könne auch so etwas wie gegenseitige Rücksichtnahme entstehen. Erst wenn etwa Junge und Ältere miteinander reden, Begegnungsräume teilten, ihren Alltag gemeinsam erlebten und sehen und verstehen würden, wie jeweils Andere leben, könne gegenseitige Achtung und Respekt wachsen.
Als Symbol dieses Grundmusters ihres Handelns, ihrer Haltung und ihrer Entscheidungen, das die gebürtige Tübingerin auch als Korwestheimer Oberbürgermeisterin pflegen möchte, hatte sie den SPD-Senioren Hefezopf mitgebracht: die drei Stränge, so Ursula Keck im Fazit ihrer Vorstellung, stehen für die Bürger, die politische Vertretung und die Verwaltung; wenn die geschickt verflochten werden, kommt was raus, was allen schmeckt.