SPD im Ort

Die SPD-Kornwestheim Ortsverein

Hier ist die SPD zu Hause. Die Ortsvereine sind die starke und verlässliche Basis der sozialdemokratischen Bewegung von Anbeginn vor rund 150 Jahren. Das Engagement der Mitglieder vor Ort und ihr beharrliches Eintreten für das Umsetzen der abstrakten Werte Freiheit, Gerechtigkeit, Solidarität in alltäglich Realität sind Pfeiler für den gesellschaftlichen Frieden und die Erhaltung unseres demokratischen Gemeinwesens.

 

Demokratie: Die tägliche Herausforderung

Die SPD ist gereift und realismuserfahren - geworden. Sie versteht Freiheit, Gerechtigkeit, Solidarität, Frieden, Demokratie und andere kulturelle, politische, dem europäischen Humanismus entstammende gesellschaftliche Errungenschaften nicht (mehr) als idealen gesellschaftlichen Endzustand. Für Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten sind dies heute Werte, deren Bedeutung, Gewicht und Inhalt täglich errungen, erzeugt, mit Leben gefüllt werden müssen. Weder die Sozialdemokratie noch die politischen Organe in Städten, Ländern und auf Bundesebene sind dabei aber so etwas wie ServiceAgenturen, die diese "Waren" oder "Leistungen" liefern, wenn nur genügend Sozialdemokraten in den Parlamenten vertreten sind:

 

Demokratie: OhnMacht wer nicht MitMacht

Die SPD ist eine Mitmach-Partei vor Ort: Hier wird Demokratie gemacht. Und wenn hier und in anderen Orten ordentlich Demokratie mit Herz und Verstand von Hand gemacht wird, dann auch in Berlin.
Die Demokratie nach Berlin zu delegieren, beziehungsweise zu erwarten und sich darauf zu verlassen, daß sie von dort frei Haus geliefert wird, funktioniert nicht. Wer Demokratie (gewährleistet haben) will, das heisst, Selbstbestimmung, Teilhabe, Öffentlichkeit, sozialen Frieden, Rechtstaatlichkeit, freie Verfügbarkeit öffentlicher Güter, u.v.a.m., der kann sich an dieser Demokratie schon auch selbst zu schaffen machen und sich aktiv an deren Stabilisierung und steter Erneuerung beteiligen.

 

Ein bisschen Athen in Kornwestheim

Das Athen des klassischen Altertum gilt als die Wiege der Demokratie. Nicht von ungefähr ist dieses Verfahren der Gestaltung der Rahmenbedingungen des gemeinschaftlichen Alltags in einer Stadt entstanden: Auf dem Land herrschten landeigentumsgestützte feudale partiarchalische Zustände, die keine Machtverteilung nötig machten.
In der Stadt galt es aber die Ansprüche von Gleichen unter einen Hut zubringen und Frieden untereinander innerhalb der Mauern zu bewahren.

Und von der Stadt aus kam die Demokratie auch übers ganze Land. Und nicht umgekehrt! Nicht die Städte haben "vom Staat" den Kruscht bekommen, um den sich sonst keiner scheren wollte; nein: Die Städte haben nach und nach Aufgaben an nächsthöhere Selbst-VerwaltungsOrgane abgegeben, da dies oft effektiver war und Doppelaufwände vermied.
Aus diesem Prozess entstand auch das Prinzip der Subsidiarität: das besagt, daß das nächsthöhere VerwaltungsOrgan erst dann in die Pflichten einer vorgelagerten Einheit eintritt, wenn diese mit der zu lösenden Aufgabe überfordert ist. Als Beispiel: Der Kreis regelt Dinge, die ohnehin alle Städte regeln müssten, das Land regelt Angelegenheiten, mit denen die Kreise übefordert sind und der Bund nimmt den Rest.
Die Kommunen - das ist immer noch da, wo die Menschen, leben, wohnen, arbeiten, - sind immer noch die Quellen, aus denen die Legitimierung der Demokratie bis auf den heutigen Tag gespeist wird.

 

Überzeugung zeigen

Nun beschränkt sich das politische Engagement des Ortsvereins nicht auf die tatkräftige moralische Unterstützung der SPD-Fraktion im Gemeinderat der Stadt. Sozialdemokratisches Profil war immer und ist es immer noch, Farbe zu bekennen, Flagge zu zeigen in der Öffentlichkeit. Hier sehen wir uns aufgerufen, verloren gegangenes wieder zu erlangen: wenn Belanglosigkeiten und "Persönliches" von fragwürdigen hochgespielten "Prominenten" ein breiterer Raum in der öffentlichen Wahrnehmung eingeräumt wird - sozusagen wegen öffentlichen Interesses oder wegen des Rechts auf Information - dann rührt das - mal abgesehen von der Frage der Menschenwürde - massiv an der Frage, was mit uns und unseren Grundwerten (und jetzt nicht nur SPD ...) geschieht, wenn wir diesem medialen Treiben nicht uns selbst und Themen, die nun wirklich alle angehen, in den Weg stellen.

 

Mittendrin unter den Bürgerinnen und Bürgern - und immer hübsch links!

Damit es noch mehr werden - ob nun organisiert als Mitglieder, als Schnuppermitglieder oder als zivilgesellschaftlich engagierte/r Bürger/in - wollen wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten in Kornwestheim mit unseren gesellschaftlichen Themen und Fragestellungen noch näher ran an die MitBürgerinnen und MitBürger.
Dieser Internetauftritt ist ein von und zu allen und für alle - nicht nur für junge Menschen - die das neue Medium nutzen. Neben Informationen aus der Kommunal- Landes- und Bundespolitik und den Positionen der SPD gibt es ein MeinungsForum, in dem wir Themen anreissen, unsere Position darlegen und Sie - Mitglieder wie Gäste und auch politische Mitbewerber - einladen, uns dazu ihre Meinung zu sagen.
Ausser diesem Forum ist eine "Bücherecke" eingerichtet: "Das politische Buch". Dort werden wir aktuelle Bücher zu politischen Themen vorstellen.

Darüberhinaus werden wir mit einer Reihe von "Werkstatt-Gesprächen" den direkten Dialog zu den MitBürgerinnen und Mitbürgern suchen. Sie sollen uns auch im Alltag wiedererkennen.
In den Werstatt-Gesprächen geht es um das "politische Handwerk". Wir laden KommunaltPolitiker, Landtags- und Bundestagsabgeordnete, ein, uns mitzunehmen und uns ihre Sicht auf Begriffe, Themen und gesellschaftliche Vorgänge zu vermitteln. In 2008 werden Werkstatt-Gespräche zu unterschiedlichen Themen stattfinden.

Und dann finden Sie hier noch ein InfoMaterialMagazin; darin stellen wir für Interessiete aktuelle FlugBlätter, Reden, Broschüren, FaltBlätter, etc. bereit.

 
 

Mehr Demokratie wagen!

 

JungSozialisten in der SPD


 

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