SPD Kornwestheim

 

Fraktion bleibt bei "Nein" zum Nord-Ost-Ring

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Die SPD-Gemeinderatsfraktion mit dem Ersten Bürgermeister Daniel Güthler

Die SPD-Fraktion im Gemeinderat hat sich vor der Sommerpause mit dem Ersten Bürgermeister Daniel Güthler getroffen. Anlass des Treffens war die neue Initiative von Dr. Rüdiger Stihl zum Nord-Ost-Ring. 

Als Initiator eines der letzten Tagesordnungspunkte des Gemeinderats vor den Ferien war Dr. Rüdiger Stihl zu Gast im Festsaal des K. Gemeinsam mit dem Agrarwissenschaftler Prof. Dr. Karl Stahr von der Universität Hohenheim und dem Verkehrsplaner Helmuth Ammerl stellte er die Initiative Landschaftsmodell Nord-Ost-Ring vor.

Grundidee der Initiative: weite Teile des Nord-Ost-Rings sollen untertunnelt werden. Dieses sogenannte „Alternativkonzept“ war dann auch der Grund für die SPD-Fraktion noch vor der Sommerpause in einem Ortstermin mit dem Ersten Bürgermeister Daniel Güthler am Hornbergdurchlass die neuen Ideen zu diskutieren.

Unter anderem ging es um den vom Land organisierten Faktencheck zum Thema NO-Ring. EBM Güthler wies auf das klar ablehnende Statement von Verkehrsminister Winfried Hermann hin, der zunächst dem Ausbau bestehender Straßen (A8, A81) Vorrang gibt, bevor neue Straßen gebaut werden.

Nicht nur aus der Sicht der Kornwestheimer Sozialdemokraten spielt auch die Finanzierung der neuen Idee eine Rolle. Statt der bisher geplanten 250 Millionen Euro steht für die Tunnellösung eine Summe von 1,4 Milliarden Euro im Raum, wobei davon auszugehen ist, dass dieser Betrag noch steigen würde. In dieser Einschätzung bestand auch mit Daniel Güthler Einigkeit.

Fazit für die SPD-Fraktion: Trotz des Diskussionsbeitrags von Dr. Stihl ist weiter klar, dass sie einen Nord-Ost-Ring ablehnt. Auch eine Tunnellösung bedeutet eine Belastung für die wertvollen Ackerflächen in Kornwestheim. Außerdem würde die Belüftung über Bauwerke an den Ein- und Ausfahrten des Tunnels eine Verschlechterung der Luftqualität in Kornwestheim bedeuten. Ernst genommener Klimaschutz braucht andere Ideen, als eine auf zunehmenden KfZ-Verkehr zugeschnittene Verkehrstrasse.

Ein neuerer Aspekt aus Sicht der SPD-Fraktion wird es auch sein, zu beobachten, welche langfristigen Folgen sich aus der Corona-Krise ergeben. Wie weit wird sich tatsächlich das Home-Office durchsetzen? Dies würde dann auch eine Verminderung der Pendler-Fahrten zur Folge haben. Auch eine zeitliche Entzerrung des Güterverkehrs wäre laut BM Daniel Güthler ein Weg Verkehrsabläufe zu optimieren.

 

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